Sonntag, 20. Dezember 2020

 Hallo und willkommen auf meinem kleinen Blog.


Sicherlich hast auch du schon davon gehört das man sich auf gewisse Krisen vorbereiten sollte.

Viele denken dabei immer an irgendwelche "Spinner", wenn sie hören man sollte Vorsorge betreiben und ein paar Vorräte im Hause haben.

Doch dem ist nicht immer so 😉.

Denn umsonst hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, kurz BBK, bestimmt nicht selbst daraufhin weisen vorbereitet zu sein.

(Dazu hat das BBK eine Broschüre erstellt, welche man sich runterladen oder zusenden lassen kann.)

Ich möchte hier auf diesem Blog meine Sicht auf die Krisenvorsorge darstellen.

Das wird vergessen

Das wird vergessen........

Wenn Menschen was von Krisen und oder Katastrophen wie Stromausfällen, Stürmen oder Hochwasser hören winken viele ab.

Denn so was kann mir ja nicht passieren .....

Mal von den bekannten Notsituation abgesehen, vergessen viele Menschen leider aber auch immer eines, es können auch ganz andere Dinge im Leben dazwischen kommen an die man so nie gedacht hatte.

Ein Beispiel kann sein das man eine gewisse Zeit lang einen finanziellen Engpass erleidet.

Die Gründe hier für sind vielfältig, Krankheit, Jobverlust und so weiter. Das kann einem schneller treffen als einem lieb ist, leider.

Denken wir nur mal an die Kurzarbeit, da fallen gleich mal 35-40% vom Einkommen weg....

Als Beispielrechnung, von 2000€ netto bleiben dann nur noch 1200€ bis 1300€ zum Leben übrig und das kann schnell eng werden.

Wenn die Fixkosten beglichen sind ist schnell Ebbe in der Kasse.

Am besten rechnest du es dir selbst mal durch, da mit du Bescheid weißt wie es sich bei dir verhält.  

Was bevorraten?

 Was bevorraten?


Das BBK ist der Meinung das man ca für 10 Tage was im Haus haben sollte.

Dafür soll pro Person in etwa vorhanden sein:

•    20 Liter Getränke, wie Wasser, Säfte o.ä. Eventuell zur Bereicherung                               Instanttee, Kakaopulver, Teebeutel, Instantkaffee.

•    3,5 kg Getreideprodukte wie Nudeln, Reis, Brot, Kartoffeln,oder auch                           Hirse,  Haferflocken, Amarant und ähnliches. (Pseudogetreide) 

•    4 kg Gemüse und Hülsenfrüchte, da wären Bohnen, linsen, Erbsen                           etc. Hierbei bitte bedenken wenn man trocken Ware gekauft hat das                 man bei der Verarbeitung gegeben falls Wasser gebraucht wird. 

     Das allermeiste Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte in Dosen öder Gläsern         sind bereits fertig  gekocht und sollten somit kein oder sehr wenig Wasser       zur Zubereitung brauchen.

•    2,5 kg Obst und Nüsse. 

                Wenn sie nichts frisches lagern können verwende lieber Obst in                        Dosen oder in Gläsern, auch hier gibt es genug wie Kirschen,                            Ananas, Mandarinen..... .

•    0,400 kg Fette (Butter, Margarine, Alsan) bzw. Öle wie Raps, Oliven,                                  Sonnenblumen oder Leinsamen Öl.

•    2,6 kg Milchprodukte (Käse, Joghurt und so weiter). Milch oder Milch                           alternativen auf Pflanzlicher Basis, am besten im Tetrapak.

•    1,5 kg Fisch, Fleisch am besten in Dosen oder Gläsern ;-) 

                Wer mag kann sich noch etwas Volleipulver besorgen. Denn rohe,                    frische Eier sind nur eine gewisse Zeit lagerbar.

•    Auch ganz wichtig ist es wenn man etwas  Süßstoff, Zucker, Marmeladen,       Honig oder andere Brotaufstriche auf Vorrat hat.

     Ebenso können einem Fertiggerichte wie z. B. Ravioli, getrocknete                   Tortellini, Fertigsuppen, Instantsuppen, Instantbrühe, Mehl, Kartoffelbrei         die Speisekarte bereichern. 


•    Nicht zu vergessen ist die Nervennahrung! 

     Klingt erst einmal komisch, ist aber so.

     Das kann, je nach belieben, Schokolade, Chips, Salzstangen usw sein.


Ob ein Vorrat für 10 Tage ausreichend ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. 

Ich denke das es besser ist wenn man wenigstens ausreichend Vorrat für einen Monat hat.

Nicht zu vergessen

 Nicht zu vergessen


Wenn es zu einem Stromausfall kommen sollte, dann fallen auch die Heizanlagen und früher oder später auch das Wasser aus.

Daher sollte man nebst Nahrung und Wasser auch an Dinge des täglichen Bedarfs denken.

Dazu zählen unter anderem:

Die Möglichkeit Licht und Wärme zu erzeugen, denn gerade im Herbst und Winter könnte es schnell recht kühl werden.

Produkte zur Körperpflege sollten nicht vergessen werden. Gerade wenn Wasser eingespart werden soll, können feuchte Tücher eine Alternative darstellen.

Rechtzeitig sollte man auch daran denken sich um Informationsquellen zu kümmern.

Habt ihr denn daran gedacht?

Auflistung

 Hier mal eine kleine Liste mit Dingen die man gerne mal vergisst. 

Nach dem nun ja Nahrung und Wasser vorhanden ist geht es jetzt weiter mit den Sachen die man nicht so auf dem Schirm hat.

Wichtige Unterlagen sollten immer griffbereit sein, am besten hat man auch bereits Kopien davon angefertigt und sicher verwahrt.

Dazu zählen nebst Ausweis auch Führerschein, Fahrzeugpapiere, Stammbuch, Grundbuchauszüge, Kontoverbindungen etc......

Was man sonst noch einlagern kann und auch sollte:

Körperpflege:

Seifen, Duschgel, Shampoo, Zahnpflege, Feuchte Tücher, Artikel zur Damenhygiene, Klopapier,

Licht:

 Angefangen über Teelichter, Kerzen, Taschenlampe, Petroleumlampe, sonstige Lichtquellen.  

Bei offenem Licht bitte die Brandgefahr nicht außer Acht lassen!

Wärme:

Dazu zählen auch warme Bekleidung und Socken 

Günstig und selbst herzustellen sind die sogenannten Teelicht Ofen. Als alternative gibt es Gasheizer die man sich besorgen kann, sogar welche mit eingebauten Kippschutz, was sehr sinnvoll ist. Auch sind noch Petroleum Öfen am Markt erhältlich. Jedoch sind bei allen dieser Varianten im Innenraum Vorsichtsmaßnahmen zu beachten!

Sie machen einen CO² Warner sinnvoll.

Strom:

Wer kann sollte sich bei Zeiten um eine kleine Solaranlage mit Akku kümmern, so hat man immer eine große "Powerbank" zur Verfügung. Sie ist nicht sonderlich teuer und einfach zu realisieren. In jedem Fall sollte man sich wenigstens ein paar kleine Powerbanks zu legen. Da sind auch welche mit Solar zubekommen. Ist besser als gar keine Möglichkeit an Strom zu kommen. Richtig gut ist ein Notstrom Aggregat. Zwei Nachteile möchte ich gleich dazu sagen, es ist meist recht laut, was Aufmerksamkeit wecken kann, und es wird Treibstoff benötigt. Dieser kann beim Einlagern Schwierigkeiten machen. Denn nicht jeder Treibstoff ist unbegrenzt haltbar.

Haushaltszubehör:

Müllbeutel, Reinigungsmittel ggf auch hier feuchte Reinigungstücher, Küchenrolle,


Diese Liste ist nicht abschließend 😉 und wir eventuell noch erweitert.